Du liebe Zeit!

Diskussion der Lektionsreihe mit obigem Namen und einschlägige Fragen

Du liebe Zeit!

Beitragvon hwkarl » Mi Aug 14, 2013 3:44 pm

Als "kleiner Unternehmer" haben wir immer was zu tun ... und die Zeit hat die unliebsame Eigenschaft, uns gern davon zu laufen. Das führt leicht dazu, dass wir immer ein bisschen gehetzt sind - oder uns zumindest so fühlen - so, als würden wir nie mit allem, das getan werden muss, fertig werden.

Wer von uns erkennt schon, dass dieser "Stress" zu fast 100% "Marke Eigenbau" ist? Wer denkt schon daran, dass das Wesen der Zeit darin liegt, womit wir sie füllen, was wir mit ihr anfangen?

Lassen Sie uns Zeit aus einem anderen Blickpunkt betrachten und einfach mal so für uns behaupten: Zeit ist ein Produkt der Veränderung.

(Wir stellen hier also unser herkömmliches "Wissen" auf den Kopf und sagen: Nicht Veränderung ist ein Produkt der Zeit, sondern umgekehrt - Zeit wird durch Veränderung geschaffen.) Wie können wir das untermauern?

Gewiss hat es jeder von uns schon oft erlebt: Wenn man auf etwas wartet, vergeht die Zeit sagenhaft langsam ... Minuten scheinen zu Stunden anzuwachsen und Tage zu Wochen. Nichts geschieht im schier endlosen Warten ...

Und umgekehrt, wenn man mit einer Sache wirklich beschäftigt ist, scheint die Zeit nur so zu fliegen ... bevor wir uns umgeschaut haben ist die Woche schon wieder zu Ende!

Wir sehen also, dass Zeit subjektiv (also durch die Einzelperson) völlig verschieden wahrgenommen wird, und dass auch bei der Einzelperson große Unterschiede in der Wahrnehmung auftreten, je nach Lebenssituation. Woran mag das wohl liegen? Bringt es einen Vorteil, wenn wir die Person in den Vordergrund stellen?

Betrachten (und bedenken) wir "die Zeitstufe" http://www.lernkultur.com/fek/Die_Zeitstufe.html und machen wir uns bewusst, welche Beziehung wir tatsächlich zur Zeit haben:

Zeit erleben wir ausschließlich im "Jetzt", also im Übergang von Zukunft zu Vergangenheit. Das, was im Zuge dieses Übergangs "geschieht" (diese Veränderung an der erlebten Wirklichkeit), erleben wir als "Jetzt".

Je mehr (oder je weniger) "jetzt" geschieht, desto schneller (oder langsamer) erleben wir die Zeit. Und wir können beeinflussen, was "jetzt" geschieht!

Ausschließlich im "Jetzt" haben wir die Möglichkeit, durch unser Handeln (Tätigsein) etwas zu verändern (oder zu erschaffen) - jetzt oder nie! Und wir haben immer die Wahl:

  • Wir können jetzt eine Zukunft schaffen,
  • wir können jetzt etwas Gegenwärtiges verändern, oder
  • wir können Jetzt ungenützt verstreichen lassen.

Diese Betrachtung sollte uns helfen zu erkennen (oder zu entscheiden): Nütze ich meine Zeit optimal?

  • Wofür setze ich meine Kraft, meine Intelligenz, mein Wissen ein?
  • Bin ich mir bewusst, dass alles, was ich JETZT schaffe, schon im nächsten Augenblick unveränderbare Vergangenheit sein wird?
  • Bin ich mir bewusst, dass Dinge nur "dringend" werden, wenn sie nicht "RECHT-ZEITIG" (d.h. zur rechten Zeit!) erledigt wurden?
  • Bin ich mir bewusst, dass jede "dringende Erledigung" mich am Schaffen einer besseren Zukunft hindert?
  • Bin ich mir bewusst, dass Planung (= Schaffen) einer (besseren) Zukunft nur im Jetzt möglich ist und mehr Effizienz hat, als jede noch so hektische Aktivität, um etwas "Dringendes" gerade jetzt zu erledigen?

Ja natürlich ... größere Effizienz wird nur bei Erfüllung einer Bedingung erreicht. Nur wenn ich eine BESSERE Zukunft plane (und schaffe), werden jene Dinge, die mir JETZT das Leben schwer machen, bald ebenso der Vergangenheit angehört wie alles, was ich sonst im Jetzt tue.

So sollte uns bewusst werden, was den Unternehmer (gegenüber einem normalen Arbeitnehmer) auszeichnet:

Der Unternehmer schafft eine bessere Zukunft, während der "Arbeiter" die Gegenwart verändert. Die Frage lautet also: Will ich Unternehmer sein oder "Arbeiter"?

Meine "Akademie" (http://www.im-web-verdienen.de/) hat den Auftrag, ganz normale Arbeitnehmer anzuleiten, dass sie erfolgreiche Menschen mit unternehmerischer Geisteshaltung werden - sofern sie das wollen. Im Klartext heißt dies, dass jeder, der willens ist, in 6 Monaten - das heißt in sechs aufeinander aufbauenden Klassen - "nebenbei" all das erlernen kann, was zur Verwirklichung der eigenen Vision erforderlich ist - im Klartext also: Eine bessere Zukunft für sich und seine Lieben zu planen, zu schaffen und zu realisieren.
hwkarl
 
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